Über mich


Mein Name ist Alfred Cörper, Jahrgang 1951.

Biologiestudium mit Abschluss Promotion

Berufstätigkeit als Software-Entwickler für den kaufmännischen Bereich

Hobby-Familienforscher

 

Ich bemühe mich, die Familienforschung nach Grundsätzen zu betreiben, die auch für einen echten Historiker akzeptabel sind.

Tatsachen müssen von Vermutungen unterscheidbar sein.

Die Aussagen müssen aus den Quellen belegbar sein.

Daran anknüpfende Vermutungen müssen in sich logisch und plausibel sein, und sie müssen in die jeweilige Zeit hineinpassen.

Vergangene Zeiten muss man aus sich selbst heraus zu verstehen versuchen.

Da, wo keine Quellenbelege vorliegen, muss man sich an diejenige Vorstellung halten, die die größte Wahrscheinlichkeit für sich in Anspruch nehmen kann. Dabei ist zu berücksichtigen, was in der jeweiligen Zeit als normal und selbstverständlich galt.

 

Bei meiner Forschung hatte ich nicht nur das Ziel vor Augen, die genealogischen Zusammenhänge zwischen den Namensträgern zu rekonstruieren. Das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit, ebenso auch festzustellen, welchen Beruf jemand hatte und welches Amt jemand bekleidete.

Ich habe mich darüber hinaus immer bemüht, herauszufinden, welche Schreibweise dem jeweiligen Namensträger selbst als richtig erschien. Dabei kam es darauf an, eigenhändige Unterschriften zu finden. Die Vielfalt der Schreibungen von fremder Hand sagt, das ist meine Überzeugung, über den Namensträger selbst nichts aus.

 

 

Wie ich zur Familienforschung kam

Angefangen mit Ahnenforschung gelangte ich zum Ursprung in Boos. Einige Vorfahren lebten auch in Monzingen, so dass sich die Auswertung des Monzinger Kirchenbuchs anschloss, womit auch Langen-thal in den Blick geriet.

Im Landeshauptarchiv in Koblenz fand ich dann Unterlagen, die Aufschluss über die Cörper in Langenthal bis 1544 zurück ermög-lichten.

Auf andere, offenbar davon unabhängige Namenslinien stieß ich, indem ich an Namensträger, die ich im Telefonbuch fand, Briefe schrieb. Die so entdeckten Vorkommen konnte ich allerdings größtenteils nicht weiter untersuchen. Nur im Fall des Ottersheimer Stammes habe ich einiges an Zeit investiert, um eine Stammfolge wenigstens in Grundzügen aufzustellen.

Beim Meisenheim/Hof Ibener Ast des Booser Stammes gab es Vorläufer in Sachen Familienfor-schung.  Schon Joh. Wilhelm Coerper, der Ausgangspunkt dieses Zweiges, hinterließ Aufzeich-nungen. Ende der 1930er Jahre betätigte sich Karl-Eberhard Coerper als Familienforscher und später dann Otto Coerper, der zuletzt in Maastricht in den Niederlanden lebte.

Deren hinterlassene Aufzeichnungen betreffen überwiegend deren Familienzweig. Sie enthalten aber einiges, was sich gut in die Stammfolge aufnehmen ließ, als Bereicherung zu den sonst sehr trockenen Lebensdaten.

Meiner Meinung nach liegt für zukünftige Familienforscher noch viel Arbeit bereit. Beim Booser Stamm habe ich vielleicht die Hälfte geschafft. Weitgehend fehlen noch die Amerikaauswanderer und deren Nachkommen sowie die Nachkommenschaft der beiden Auswanderer von Odernheim nach Brandenburg.

Nur beim Ottersheimer Stamm liegt, dank der Arbeiten von Arthur Richard Coerper, eine ziemlich vollständig erscheinende Stamm-folge von amerikanischen Coerper-Familien vor, die allerdings alle auf einen einzigen Auswanderer zurückgehen.

Inwiefern die Nachkommen der anderen Auswanderer schon erforscht wurden, entzieht sich meiner Kenntnis.